Warum sind Unternehmensberater für KMU gefragt?

Warum sind Unternehmensberater für KMU gefragt?

Inhaltsangabe

In Deutschland stellen kleine und mittlere Unternehmen das Rückgrat der Wirtschaft dar. Angesichts von Wettbewerbsdruck, Digitalisierung und Fachkräftemangel suchen viele Betriebe nach externem Rat, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Frage „Warum sind Unternehmensberater für KMU gefragt“ zielt genau auf diesen Bedarf ab. Unternehmensberater KMU Nutzen zeigt sich, wenn externe Experten begrenzte Ressourcen ergänzen und spezielles Know-how liefern.

Typische Treiber sind knappe interne Expertise, steigende regulatorische Anforderungen und wachsende Finanzierungsanforderungen. Beratung kleine und mittlere Unternehmen hilft, diese Herausforderungen strukturiert anzugehen und Chancen schneller zu nutzen.

Dieser Artikel stellt die KMU Unternehmensberatung Deutschland neutral vor und erklärt, welche Leistungen Berater bieten, wie sie Effizienz und Wachstum beeinflussen und wie Firmen passende Angebote finden.

Adressiert sind Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Finanzverantwortliche, IT-Leiterinnen und Personaler. Sie erhalten praktische Auswahlkriterien, Kennzahlen zur Erfolgsmessung und konkrete Handlungsoptionen für die Umsetzung externer Empfehlungen.

Warum sind Unternehmensberater für KMU gefragt?

Viele kleine und mittlere Unternehmen stehen vor komplexen Entscheidungen. Externe Expertise hilft, schnelle und fundierte Lösungen zu finden. Die Rolle von Unternehmensberatern in KMU zeigt sich genau hier: Sie bringen Methodenkompetenz, Branchenwissen und eine neutrale Perspektive ein.

Definition: Rolle von Unternehmensberatern in KMU

Unternehmensberater unterstützen KMU bei Strategie, Organisation, Finanzen und IT. Sie identifizieren Schwachstellen, erstellen Maßnahmenpläne und begleiten die Umsetzung. Diese externe Unterstützung reduziert Betriebsblindheit und ergänzt internes Know-how.

Typische Beratungsfelder für kleine und mittlere Unternehmen

Beratungsfelder KMU umfassen Strategieentwicklung, Digitalisierung, Prozessoptimierung und Finanzplanung. Weitere Bereiche sind Personalentwicklung, Vertrieb, Marketing und Compliance. Externe Spezialisten wie Steuerberater oder IT-Dienstleister liefern oft ergänzende Perspektiven.

  • Strategie und Business Development
  • Digitalisierung und IT-Infrastruktur
  • Prozessoptimierung und Lean-Management
  • Finanz- und Liquiditätsplanung

Konkrete Vorteile: Effizienz, Skalierung und Risikoanalyse

Die Vorteile externe Beratung zeigen sich in konkreten Ergebnissen. Standardisierte Prozesse erhöhen die Produktivität. Effizienzsteigerung KMU entsteht durch klare Abläufe und KPI-basierte Kontrolle.

Berater unterstützen bei Skalierung, etwa beim Markteintritt oder Ausbau der Produktion. Sie führen objektive Risikoanalysen durch und finden passende Förderprogramme von KfW oder Landesinstituten. Kurzfristig liefern sie Kapazität, ohne langfristige Personalbindung.

Strategische Vorteile durch externe Beratung für KMU

Externe Berater bieten KMU frische Perspektiven für Entscheidungsprozesse. Sie kombinieren methodische Tiefe mit operativer Erfahrung, um Mission und Vision zu schärfen. Damit entsteht eine belastbare Basis für konkrete Maßnahmen.

Unternehmensstrategie entwickeln und validieren

Berater helfen bei der Formulierung von Zielen und der Priorisierung strategischer Initiativen. Werkzeuge wie SWOT und Business Model Canvas werden eingesetzt, um Geschäftsmodelle zu prüfen und anzupassen.

Die externe Sicht reduziert Betriebsblindheit. Vergleichswerte von Branchenverbänden und Benchmarks unterstützen die Validierung.

Markt- und Wettbewerbsanalyse zur Positionsbestimmung

Eine fundierte Marktanalyse identifiziert Wachstumsfelder und Differenzierungsoptionen. Methoden wie Segmentierung, Wettbewerbs-Mapping und Kundenbefragungen liefern belastbare Erkenntnisse.

Öffentliche Datenquellen und Reports ergänzen qualitative Erhebungen. So entsteht eine praxisnahe Marktanalyse KMU, die Handlungsoptionen klar darstellt.

Langfristige Wachstumspläne und Roadmaps erstellen

Konkrete Roadmaps verbinden Prioritäten mit Zeitplänen, Verantwortlichkeiten und Meilensteinen. Finanzplanungen zu Umsatz, Kosten und Liquidität sichern die Umsetzbarkeit ab.

Die Kombination aus Wachstumsstrategie KMU und strukturierter Roadmap Entwicklung hilft, rentable Wachstumsfelder zu fokussieren und Risiken zu minimieren.

  • Klare Priorisierung strategischer Projekte
  • Verbesserte Vorbereitung für Finanzierungsgespräche
  • Höhere Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Umsetzung

Kosteneffizienz und Ressourcenoptimierung

Eine klare Kostenanalyse hilft kleinen und mittleren Unternehmen, versteckte Aufwände sichtbar zu machen. Externe Berater führen Kostenstellen- und Prozesskostenrechnungen durch, um Einsparpotenziale KMU aufzudecken und konkrete Maßnahmen vorzuschlagen.

Kostenstruktur aufdecken und Einsparpotenziale identifizieren

Berater prüfen Material-, Personal- und Energieaufwand sowie Gemeinkosten. Sie zeigen, wo Verhandlungen mit Lieferanten oder Bündelung von Einkauf zu schnellen Ergebnissen führen. Praxisnahe Vorschläge reichen von Lean-Prinzipien in der Produktion bis zu optimierter Tourenplanung im Außendienst.

Outsourcing- und Automatisierungsstrategien

Die Bewertung, welche Tätigkeiten ausgelagert werden können, schafft Freiräume für Kernprozesse. Typische Bereiche sind Buchhaltung, IT-Support und Logistik. Bei Outsourcing KMU profitieren von Skaleneffekten und spezialisierter Expertise.

Automatisierung durch RPA, ERP-Module oder cloudbasierte Lösungen wie DATEV Unternehmen online und lexoffice reduziert Fehler und Durchlaufzeiten. Ein schrittweises Vorgehen minimiert Betriebsrisiken und sorgt für messbare Verbesserungen.

Return on Investment (ROI) bei Beratungsprojekten

ROI Beratung umfasst Break-Even-Analysen, Sensitivitätsrechnungen und konkrete KPI-Messungen. Kosten pro Einheit, Durchlaufzeiten, Lagerumschlag und Deckungsbeiträge dienen als Entscheidungsgrundlage.

Investitionen werden nach Amortisationszeit, Kapitalbindungsdauer und strategischer Relevanz priorisiert. So erhalten Entscheider transparente Szenarien, um Einsparpotenziale KMU zielgerichtet zu realisieren.

Digitalisierung und Technologietransfer für KMU

Viele kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse digital zu modernisieren. Beratung hilft, pragmatische Schritte zu planen und Risiken zu minimieren. Ziel ist eine realistische Roadmap für die digitale Transformation Mittelstand.

Digitale Transformationsprojekte begleiten

Berater begleiten von der Strategie bis zur Umsetzung. Sie prüfen Prozesse, wählen passende Tools wie SAP Business One oder Salesforce aus und setzen CRM- oder ERP-Systeme schrittweise ein. Agile Methoden wie Scrum oder Kanban sorgen für schnelle, messbare Fortschritte.

IT-Infrastruktur, Cloud-Lösungen und Datensicherheit

Entscheidungen zur IT-Infrastruktur prägen Betriebskosten und Flexibilität. Experten vergleichen Cloud-Anbieter wie Microsoft Azure, AWS oder regionale Hoster und empfehlen Hybridmodelle, wenn nötig. Cloud-Lösungen KMU ermöglichen Skalierbarkeit und bessere Backups.

Datenschutz nach DSGVO bleibt zentral. Maßnahmen zur IT-Security KMU umfassen Firewalls, Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Backups. Notfall- und Wiederherstellungspläne reduzieren Ausfallrisiken. Schulungen erhöhen die Sensibilität der Mitarbeitenden.

Praxisbeispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte

  • Ein Einzelhändler implementierte Shopware für Omnichannel-Vertrieb und steigerte den Onlineumsatz deutlich.
  • Ein Handwerksbetrieb führte digitales Auftragsmanagement ein und verringerte Durchlaufzeiten sowie Fehlerquoten.
  • Ein Dienstleister migrierte auf Microsoft 365 und optimierte Collaboration, was Reaktionszeiten und Transparenz verbesserte.

Förderprogramme wie go-digital vom BMWi oder KfW-Zuschüsse unterstützen Investitionen. Externe Beratung zeigt, welche Förderungen passen und wie Projekte förderfähig gestaltet werden können.

Change Management und Organisationsentwicklung

Veränderungen in kleinen und mittleren Unternehmen verlangen klare Prozesse und einen Plan, der Mitarbeiter einbindet. Unternehmensberater entwerfen Vorgehensmodelle, strukturieren Stakeholder-Dialoge und legen messbare Erfolgsindikatoren fest. Transparenz und regelmäßige Kommunikation schaffen Vertrauen und reduzieren Widerstände.

Einführung von Veränderungsprozessen

Berater begleiten Schritt für Schritt die Umsetzung neuer Abläufe. Sie priorisieren Maßnahmen, erstellen Zeitpläne und definieren Verantwortlichkeiten. Rollouts werden in Pilotphasen getestet, damit Fehler früh erkannt und behoben werden.

Schulung, Coaching und Führungskräfteentwicklung

Maßgeschneiderte Trainings schärfen Kompetenzen in digitalen Tools, Projektmanagement und Soft Skills. Coaching unterstützt die Geschäftsführung bei strategischen Entscheidungen. Programme zur Führungskräfteentwicklung stärken Delegationsfähigkeit und Performance-Management durch 360-Grad-Feedback und Assessment-Center.

Kulturwandel und Mitarbeiterbeteiligung

Ein offenes Fehlerklima fördert Innovationsbereitschaft und bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Workshops, Change Agents und interne Kommunikation verankern neue Werte im Alltag. Mitarbeiterbeteiligung wirkt motivierend.

  • Partizipative Entscheidungsprozesse erhöhen Akzeptanz.
  • Betriebliche Vorschlagswesen bringen praxisnahe Verbesserungen.
  • Gewinnbeteiligungsmodelle binden Fachkräfte langfristig.

Im Mittelstand sind nachhaltige Ergebnisse nur durch vernetzte Arbeit möglich. Organisationsentwicklung Mittelstand kombiniert Struktur, Kultur und Führung, damit Change Management KMU zum Erfolg wird. Langfristig steigert ein integrierter Ansatz die Resilienz des Unternehmens und stärkt die Bindung der Belegschaft durch echte Mitarbeiterbeteiligung und gezielte Führungskräfteentwicklung.

Finanzberatung und Liquiditätsmanagement

Viele mittelständische Firmen profitieren von gezielter Beratung, wenn es um Finanzen und Liquidität geht. Externe Expertinnen und Experten analysieren Buchhaltungsprozesse, optimieren Controlling-Systeme und erstellen realistische Cashflow-Prognosen. Solche Maßnahmen schaffen Transparenz und stärken das Vertrauen von Banken und Investoren.

Eine strukturierte interne Finanzanalyse hilft, Schwachstellen früh zu erkennen. Beraterinnen führen Reporting-Templates ein und definieren Kennzahlen wie EBIT, EBITDA und Working Capital. Regelmäßige Management-Reviews sorgen dafür, dass Abweichungen schnell adressiert werden.

Fördermittelberatung unterstützt beim Finden und Beantragen von Zuschüssen und Krediten. Beispiele sind KfW-Programme, Landesförderungen oder EU-Initiativen. Vorbereitung für Bankgespräche, professionelle Businesspläne und belastbare Finanzprognosen erhöhen die Erfolgschancen deutlich.

Investitionsentscheidungen lassen sich durch Wirtschaftlichkeitsanalysen absichern. Kapitalwert, Amortisationsdauer und Vergleich von Leasing gegen Kauf sind übliche Werkzeuge. Berater zeigen, wie ein ausgewogener Finanzierungsmix Liquidität schont und Wachstum ermöglicht.

Beim Liquiditätsmanagement Mittelstand steht das Vermeiden von Engpässen im Vordergrund. Frühwarnsysteme, Szenario- und Stresstests liefern Handlungsempfehlungen vor kritischen Zeitpunkten. So bleibt die operative Handlungsfähigkeit auch in unsicheren Phasen erhalten.

Risikomanagement KMU umfasst Absicherungsstrategien und Versicherungsprüfungen. Notfallpläne und Restrukturierungskonzepte werden praxisnah ausgearbeitet. Diese Maßnahmen reduzieren finanzielle Gefahren und erhöhen die Resilienz gegenüber externen Schocks.

Die Kombination aus Finanzberatung KMU, gezielter Fördermittelberatung und durchdachtem Risikomanagement KMU schafft eine sichere Basis. Unternehmen gewinnen Planbarkeit und bleiben handlungsfähig, wenn Investitionen anstehen oder Märkte sich verändern.

Branchenfokus: Spezifische Beratungsleistungen für verschiedene KMU-Sektoren

Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen richten sich nach Branche und Marktanforderungen. Eine passgenaue Branchenberatung KMU vermeidet Standardlösungen und steigert die Umsetzungschancen. Im Zentrum stehen Praxisnähe, Compliance und messbare Verbesserungen.

Handel und E‑Commerce: Prozessoptimierung und Omnichannel

Bei Handel und Online-Shops hilft eine Beratung Handel E‑Commerce beim Aufbau von Omnichannel‑Strategien. Berater arbeiten mit Plattformen wie Shopify, Shopware und plentymarkets, um Warenwirtschaft und WMS zu integrieren.

Praxisnahe Maßnahmen umfassen Logistikoptimierung, Retourenmanagement und gezieltes Online‑Marketing. Ziel ist bessere Conversion, geringere Logistikkosten und eine konsistente Kundenerfahrung über alle Kanäle.

Produktion und Handwerk: Lean, Planung und Qualitätssicherung

In der Produktion setzen Berater auf Lean Produktion KMU mit Methoden wie 5S, Kaizen und Wertstromanalyse. Das reduziert Durchlaufzeiten und Ausschuss.

Planungslösungen wie APS, Qualitätsmanagement nach ISO und präventive Instandhaltung steigern Produktivität. Praxisorientierte Workshops und Pilotprojekte sichern die Akzeptanz bei Mitarbeitenden.

Dienstleister und Start-ups: Skalierung und Geschäftsmodellvalidierung

Beratung Dienstleister Startups fokussiert Geschäftsmodellvalidierung, Pricing und Wachstumsstrategien. CRM‑Systeme, Performance‑Marketing und Growth‑Hacking unterstützen Kundengewinnung.

Konkrete Leistungen reichen von Investoren‑Pitches bis zur Vorbereitung auf Venture‑Capital‑Finanzierungen. Maßgeschneiderte Konzepte minimieren Fehlanpassungen und erhöhen die Umsetzungsrate.

  • Branchenspezifische Regularien werden berücksichtigt, etwa im Gesundheitswesen, Lebensmittelhandwerk oder Finanzsektor.
  • Maßgeschneiderte Lösungen verbessern Akzeptanz und Umsetzungserfolg gegenüber generischen Standardansätzen.

Wie KMU den richtigen Unternehmensberater auswählen

KMU sollten mit klaren Auswahlkriterien Berater anfragen: relevante Branchen- und Methodenkompetenz, nachweisbare Referenzen und aussagekräftige Case Studies sowie eine transparente Preisstruktur. Ein strukturierter Beratervergleich KMU hilft, Stundensätze gegen Pauschalen abzuwägen und regionale Präsenz sowie kulturelle Passung zum Unternehmen zu prüfen.

Das Vorgehen beginnt mit einem definierten Erstgespräch, in dem Ziele, Budget und Zeitrahmen festgelegt werden. Anschließend folgt ein Angebotsvergleich mit konkreten Leistungspaketen und die Prüfung von Referenzen und Erfolgskennzahlen. Ein Pilotprojekt oder Proof-of-Concept minimiert Risiko vor großem Engagement.

Wichtige Vertragsinhalte umfassen Scope, Meilensteine, messbare Erfolgskriterien (KPIs), Kündigungsfristen, Geheimhaltungsvereinbarungen und Regelungen zu geistigem Eigentum. Zur Messung des Erfolgs sollten Kostenreduktion, Umsatzwachstum oder Zeitersparnis vereinbart und regelmäßige Review-Meetings geplant werden.

Für die Budgetplanung empfiehlt sich eine Kosten-Nutzen-Abwägung inklusive Fördermöglichkeiten wie go-digital. Zur praktischen Auswahl nutzen viele Mittelständler IHK- oder BVMW-Empfehlungen, Webinare und kostenlose Erstchecks. Ein formales Bewertungsschema erleichtert das Berater finden Mittelstand und erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit beim Unternehmensberater auswählen KMU.

FAQ

Warum sind Unternehmensberater für KMU in Deutschland besonders gefragt?

Unternehmensberater werden von KMU gesucht, weil sie externe Expertise, Methodenkompetenz und branchenspezifische Erfahrung bieten. Sie helfen dabei, Wettbewerbsdruck, Digitalisierung, Fachkräftemangel und Finanzierungsanforderungen zu bewältigen. Für den deutschen Mittelstand, der stark exportorientiert und innovationsgetrieben ist, sind Berater eine pragmatische Möglichkeit, knappe interne Ressourcen zu ergänzen und regulatorische Anforderungen effizient zu adressieren.

Welche Kernaufgaben übernehmen Berater in kleinen und mittleren Unternehmen?

Berater identifizieren Schwachstellen, entwickeln konkrete Maßnahmenpläne und begleiten die Umsetzung. Zu ihren Aufgaben gehören Prozessoptimierung, Strategieentwicklung, Finanz- und Liquiditätsplanung, IT‑ und Digitalisierungsprojekte sowie Schulung von Mitarbeitenden. Erfolgskontrollen erfolgen über KPIs wie Durchlaufzeiten, Lagerumschlag oder Deckungsbeitrag.

In welchen Beratungsfeldern sind KMU am häufigsten aktiv?

Typische Felder sind Strategie/Business Development, Digitalisierung/IT, Lean‑Management und Prozessoptimierung, Finanzberatung und Fördermittelberatung, Personal‑ und Organisationsentwicklung sowie Vertrieb und Marketing. Auch Compliance, Datenschutz und IT‑Security sind wichtige Themen.

Welche konkreten Vorteile bringt externe Beratung für Effizienz und Wachstum?

Externe Beratung steigert Effizienz durch Prozessstandardisierung, unterstützt Skalierung etwa beim Markteintritt oder Produktionsausbau und liefert objektive Risikoanalysen. Berater helfen, Fördermöglichkeiten (z. B. KfW, go‑digital) zu erschließen und kurzfristig Fachwissen bereitzustellen, ohne Personal langfristig binden zu müssen.

Wie lässt sich der Return on Investment (ROI) von Beratungsprojekten bewerten?

Der ROI wird über Kennzahlen wie Kostenreduktion pro Einheit, Zeitersparnis, Umsatzzuwachs und Amortisationsdauer berechnet. Methoden sind Break‑Even‑Analysen, Kapitalwertrechnung und Sensitivitätsanalysen. Praxisnahe KPIs helfen dabei, den Projekterfolg regelmäßig zu messen und nachzujustieren.

Welche Einsparpotenziale entdecken Berater typischerweise in KMU?

Häufige Einsparquellen sind versteckte Gemeinkosten, ineffiziente Beschaffungsprozesse, suboptimale Produktionsabläufe und Energieverbrauch. Maßnahmen reichen von Verhandlungen mit Lieferanten über Einkaufskonsolidierung bis zu Lean‑Prinzipien und optimierter Tourenplanung im Außendienst.

Wann ist Outsourcing oder Automatisierung für KMU sinnvoll?

Outsourcing lohnt sich, wenn Aufgaben wie Buchhaltung, IT‑Support oder Logistik kosteneffizient extern erbracht werden können. Automatisierung durch RPA, ERP‑Module oder cloudbasierte Lösungen reduziert repetitive Arbeiten und Fehler. Berater prüfen Kosten‑Nutzen, Amortisationszeit und Auswirkungen auf Qualität und Flexibilität.

Wie begleiten Berater Digitalisierungsprojekte in der Praxis?

Beratung umfasst Strategieentwicklung, schrittweise Implementierung von CRM‑ und ERP‑Systemen, Auswahl passender Tools (z. B. SAP Business One, Microsoft 365, Salesforce, Shopware) und agile Umsetzungsansätze wie Scrum oder Kanban. Datenschutz (DSGVO) und Datensicherheit sind Teil der Planung und Umsetzung.

Welche IT‑Infrastruktur‑ und Cloud‑Fragen klären Berater häufig?

Berater unterstützen bei Cloud‑Migration (Azure, AWS, Hetzner), Hybridlösungen, Backup‑ und Hosting‑Strategien sowie Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls und Zwei‑Faktor‑Authentifizierung. Sie bewerten Kosten, Performance und DSGVO‑Konformität und erstellen Notfall‑ und Wiederherstellungspläne.

Wie wichtig ist Change Management bei Beratungsprojekten?

Change Management ist zentral für den Projekterfolg. Berater planen Stakeholder‑Dialoge, Kommunikationsmaßnahmen und Schulungen. Führungskräfteentwicklung, Coaching und die Einbindung der Mitarbeitenden durch Workshops oder Change Agents erhöhen Akzeptanz und sichern nachhaltige Umsetzung.

Welche Fördermittel und Finanzierungsoptionen gibt es für Beratungsprojekte?

KMU können Förderprogramme wie go‑digital vom BMWi, KfW‑Programme oder Landesförderungen nutzen. Berater helfen bei der Identifikation geeigneter Programme, der Antragstellung und der Vorbereitung von Bankgesprächen inklusive Businessplänen und Finanzprognosen.

Wie wählen KMU den passenden Unternehmensberater aus?

Auswahlkriterien sind Branchen‑ und Methodenkompetenz, nachweisbare Referenzen, transparente Preisstruktur, regionale Präsenz und kulturelle Passung. Empfohlen werden Erstgespräch zur Zielklärung, Angebotsvergleich, Prüfung von Referenzen und ein Pilotprojekt oder Proof‑of‑Concept.

Welche Vertragsinhalte sollten KMU bei Beratungsverträgen beachten?

Wichtige Punkte sind Leistungsumfang (Scope), Meilensteine, Erfolgskriterien (KPIs), Vergütungsmodell (Stundensatz vs. Pauschale), Kündigungsfristen, Geheimhaltung und Regelungen zu geistigem Eigentum. Klare Vereinbarungen erleichtern Controlling und spätere Erfolgsmessung.

Gibt es branchenspezifische Beratungsansätze für Handel, Produktion und Dienstleister?

Ja. Im Handel stehen Omnichannel, WMS und Logistikoptimierung im Fokus. Produktion/Handwerk profitieren von Lean, Produktionsplanung und Qualitätsmanagement (z. B. 5S, Kaizen). Dienstleister und Start‑ups erhalten Unterstützung bei Geschäftsmodellvalidierung, Pricing und Skalierung. Branchenspezifische Regularien werden ebenfalls berücksichtigt.

Wie messen KMU den Erfolg eines Beratungsprojekts nach der Umsetzung?

Erfolg wird über vereinbarte KPIs wie Kostenreduktion, Umsatzwachstum, Durchlaufzeiten oder Kundenzufriedenheit gemessen. Regelmäßige Review‑Meetings, Reporting‑Templates und Management‑Reviews sichern Nachverfolgung. Bei Bedarf werden Maßnahmen nachjustiert.

Welche praktischen Tipps helfen bei der Vorbereitung auf eine Beratungspartnerschaft?

Klare Zieldefinition, realistisches Budget, Auswahl relevanter Referenzen und ein strukturierter Projektplan sind hilfreich. KMU sollten interne Verantwortlichkeiten festlegen, ein Pilotprojekt erwägen und Tools für Zusammenarbeit (Microsoft Teams, Asana, Trello) bereitstellen. Branchenverbände wie IHK oder BVMW unterstützen bei der Auswahl.
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