Wie unterstützen IT-Lösungen flexible Arbeitsmodelle?

Wie unterstützen IT-Lösungen flexible Arbeitsmodelle?

Inhaltsangabe

IT-Lösungen sind der Motor moderner flexibler Arbeitsmodelle. Sie verbinden Cloud-Dienste, Collaboration-Tools und Sicherheitsarchitekturen. So entstehen Arbeitsumgebungen, die Homeoffice, Remote Work und hybride Arbeit Deutschland gleichermaßen ermöglichen.

Für deutsche Unternehmen heißt das: höhere Produktivität, bessere Mitarbeiterzufriedenheit und oft geringere Kosten. Zugleich setzen gesetzliche Vorgaben wie die DSGVO und der Arbeitsschutz im Homeoffice klare Rahmenbedingungen, die technisches und organisatorisches Handeln erfordern.

Der Artikel zeigt, welche Technologie-Bereiche konkret zur Umsetzung beitragen. Leser erfahren, wie Cloud, Collaboration, Security, IT-Infrastruktur Homeoffice, Endgeräte und Projektmanagement-Software zusammenspielen. Konkrete Produktbewertungen und Empfehlungen folgen im weiteren Verlauf.

Entscheider – von IT-Leitern bis zur Geschäftsführung – erhalten Hinweise zur Bewertung von Lösungen nach Skalierbarkeit, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Total Cost of Ownership. Wer mehr Praxisbeispiele und Beratungsansätze sucht, findet weiterführende Hinweise auf Berater für Arbeitszeitmodelle.

Wie unterstützen IT-Lösungen flexible Arbeitsmodelle?

IT-Lösungen schaffen die technische Basis, damit Mitarbeiter orts- und zeitunabhängig arbeiten können. Sie verbinden Geräte, Anwendungen und Daten so, dass Teams in Berlin, München oder Remote nahtlos zusammenarbeiten. Die Digitalisierung Arbeitsplatz verändert Rollen, Abläufe und Erwartungen an Führung.

Definition und Kontext

Unternehmen unterscheiden Remote Work, Homeoffice, hybride Modelle und Telearbeit klar nach Nutzung und Regelungen. Eine präzise Definition flexible Arbeitsmodelle hilft bei der Umsetzung von Richtlinien und der Einhaltung von Compliance. Die Hybride Arbeit Definition beschreibt Kombinationen aus Präsenz- und Fernarbeit mit wechselnden Anwesenheitstagen.

IT ermöglicht Standortflexibilität durch Cloud-Services, VPN, Collaboration-Tools und mobile Endgeräte. Plattformökonomie und digitale Transformation treiben die Akzeptanz voran und verändern die Art, wie Arbeit geplant wird.

Wichtige Ziele für Unternehmen in Deutschland

Firmen verfolgen unterschiedliche Ziele, darunter Produktivitätssteigerung und Mitarbeiterbindung. Zu den Ziele Unternehmen Deutschland zählen Agilität, Kosteneffizienz durch reduzierte Büroflächen und DSGVO-konforme Datenverarbeitung.

Weitere Ziele sind schnellere Markteinführung durch verteilte Teams und bessere Zusammenarbeit über Standorte hinweg. IT-Lösungen unterstützen diese Zielsetzung durch standardisierte Tools und klare Governance.

Warum IT-Lösungen als Schlüsselrolle fungieren

IT als Enabler sorgt für Vernetzung, sichere Zugriffssteuerung und Automatisierung von Prozessen. Identity & Access Management, Monitoring und Reporting reduzieren Risiken und steigern Effizienz.

Praktische Nutzenargumente sind geringe Ausfallzeiten dank Cloud-Redundanz, schneller Datenzugriff durch Collaboration-Tools und einfachere Administration über zentrale Management-Tools. Solche Funktionen stärken die Digitalisierung Arbeitsplatz und machen flexible Arbeitsmodelle zuverlässig und skalierbar.

Cloud- und Collaboration-Tools zur Unterstützung hybrider Teams

Hybride Teams benötigen Cloud Collaboration Tools, die Zusammenarbeit, Sicherheit und Performance ausbalancieren. Dieser Abschnitt zeigt Unterschiede bei Plattformen, erklärt zentrale Funktionen wie gemeinsame Dokumentbearbeitung und Rechteverwaltung Cloud und nennt Anforderungen an die Bandbreite Homeoffice.

Vergleich führender Plattformen

Bei Microsoft 365 vs Google Workspace entscheidet das Ökosystem über den Alltag. Microsoft 365 punktet mit tiefen Integrationen in Windows, Teams, SharePoint und OneDrive. Google Workspace bietet schlanke Web-Apps, einfache Collaboration über Drive und Meet sowie starke Offline-Funktionen für Chromebooks.

Preismodelle variieren stark. Beide Anbieter bieten Business-Pläne mit DSGVO-Optionen und EU-Rechenzentren. Für spezielle Anforderungen sind Dropbox Business und Box interessante Alternativen. Wer mehr Details zur Echtzeit-Zusammenarbeit sucht, findet ergänzende Informationen hier.

Funktionen: gemeinsame Dokumentbearbeitung, Versionierung, Rechteverwaltung

Gemeinsame Dokumentbearbeitung in Echtzeit erlaubt mehreren Personen gleichzeitiges Arbeiten mit Kommentaren und Vorschlägen. Versionsverlauf und Wiederherstellung reduzieren Risiko bei Fehlern.

Die Rechteverwaltung Cloud sollte granular sein. Übliche Modelle erlauben Leserechte, Bearbeitungsrechte und eingeschränkte Freigabelinks. Audit-Logs und Protokolle helfen bei Compliance und Nachvollziehbarkeit.

  • Synchronisation von Änderungen in Echtzeit
  • Versionierung mit Wiederherstellungsoptionen
  • Granulare Berechtigungen und Freigabelinks

Anforderungen an Bandbreite und Verfügbarkeit

Für flüssige Zusammenarbeit sind Upload- und Downloadraten wichtig. Empfohlen sind mindestens stabile 5–10 Mbps pro Nutzer für Gruppen-Calls und Datei-Sync. Niedrige Latenz verbessert die Nutzererfahrung spürbar.

CDNs und nahe Rechenzentren in der EU erhöhen Performance und reduzieren datenschutzrechtliche Risiken. Offline-Caching und redundante Server sorgen für Ausfallsicherheit.

  1. Basis: 5–10 Mbps pro Nutzer für Office-Arbeit
  2. Video und Meetings: 2–4 Mbps zusätzlich
  3. SLA prüfen: Verfügbarkeit, Wiederherstellungszeiten und Redundanz

Sichere Fernzugriffslösungen und Identity Management

Moderne Arbeitsmodelle verlangen klare Regeln für sichere Fernzugriffe und eine zentrale Steuerung von Identitäten. IT-Teams prüfen technische Optionen, definieren Prozesse und setzen auf bewährte Anbieter, um Verfügbarkeit und Schutz zu gewährleisten.

Im Vergleich von VPN vs Zero Trust stehen klassische Tunnellösungen gegen kontextbasierte Zugriffskonzepte. VPNs bieten einfachen Zugriff auf interne Netze und sind in vielen Umgebungen etabliert. Sie schützen Daten auf öffentlichen Netzen und lassen sich schnell einrichten.

Zero-Trust-Modelle setzen auf strikte, indikationsbasierte Regeln und minimieren das Risiko seitlicher Bewegungen im Netz. Anbieter wie Palo Alto Networks, Zscaler und Cisco liefern Technologien, die granulare Kontrolle erlauben. Der Implementierungsaufwand ist höher, die Langzeit-Sicherheit dafür oft besser.

Multi-Faktor-Authentifizierung und Single Sign-On sind Grundpfeiler moderner Identity and Access Management-Strategien. MFA SSO reduziert die Gefahr gestohlener Zugangsdaten und verbessert die Nutzerfreundlichkeit, wenn Identity Provider wie Microsoft Entra ID, Okta oder Google Identity eingesetzt werden.

Praktische MFA-Methoden reichen von TOTP-Apps über Hardware-Token bis zu Push-Benachrichtigungen. SSO vereinfacht das Login-Erlebnis und unterstützt Compliance durch zentrale Protokollierung. Teams sollten die Balance zwischen Sicherheit und Bedienbarkeit finden.

Regeln für Zugriffskontrolle Rollenmanagement folgen dem Least-Privilege-Prinzip und kombinieren RBAC mit ABAC, um dynamische Anforderungen abzubilden. Rollen werden klar definiert, Zugriffsrechte regelmäßig geprüft und Änderungen beim Onboarding oder Offboarding strikt umgesetzt.

Audit-Logs und regelmäßige Reviews sind notwendig, um abweichende Aktivitäten zu erkennen und Zugriffsrechte zu bereinigen. Solche Maßnahmen erhöhen Transparenz und unterstützen die langfristige Implementierung von Identity and Access Management in Unternehmen.

Unabhängige Tests und Vergleiche helfen bei der Auswahl passender VPN-Anbieter und Zero-Trust-Lösungen. Für einen schnellen Marktüberblick bietet ein Vergleich von führenden Diensten zusätzliche Orientierung: VPN-Vergleich 2024.

Kommunikationsplattformen und virtuelle Meeting-Tools

Kommunikationsplattformen sind das Rückgrat moderner Zusammenarbeit. Sie verbinden Videokonferenz Tools, Chatfunktionen Collaboration und Terminverwaltung, damit verteilte Teams effektiv arbeiten können.

Audio-, Video- und Chat-Funktionen für effiziente Meetings

Bei der Wahl von Microsoft Teams, Zoom oder Google Meet steht die Audio- und Videoqualität im Vordergrund. Klare Tonspur, stabiles Bild und verlässliche Bildschirmfreigabe entscheiden über Produktivität.

Breakout-Räume, Live-Transkription und Aufzeichnungsfunktionen verbessern Dokumentation und Nachbereitung. Slack ergänzt reine Meetings mit schnellen Chatfunktionen Collaboration für direkte Rückfragen.

Technische Mindestanforderungen umfassen eine aktuelle Webcam, ein gutes Headset und eine zuverlässige Internetverbindung. Diese Ausstattung reduziert Störungen bei virtuellen Meetings.

Integration mit Kalendern und Projektmanagement

Die Anbindung an Exchange/Outlook oder Google Calendar vereinfacht die Planung. Automatische Einladung, Teilnahmebestätigung und Meeting-Integration Kalender sparen Zeit.

Verknüpfungen zu Asana, Jira oder Trello ermöglichen es, Meeting-Notizen direkt in Aufgaben zu überführen. So werden Ergebnisse sofort mit Verantwortlichkeiten verbunden.

Wer mehr Werkzeuge testen möchte, findet praktische Übersichten in einer Übersicht zu Remote-Work-Tools, die hilfreiche Vergleiche bietet: beste Tools für Remote Work.

Tipps zur Verbesserung der Meeting-Kultur

Kurz, fokussiert und klar strukturiert: Das ist das Ziel moderner Besprechungen. Eine feste Agenda und klar verteilte Rollen wie Moderator und Timekeeper halten das Meeting auf Kurs.

Asynchrone Alternativen reduzieren Zeitaufwand. Recorded updates oder schriftliche Briefings ersetzen lange Statusmeetings, wenn Inhalte vorab geteilt werden.

Inklusion verteilter Teams gelingt mit aktiver Moderation, einer Kamera-Policy und interaktiven Elementen wie Reactions oder Polls. Diese Meeting-Kultur Tipps stärken Beteiligung und Zufriedenheit.

IT-Infrastruktur, Endgeräte und mobile Geräteverwaltung

Die richtige IT-Infrastruktur verbindet Nutzer, Anwendungen und Sicherheit. Unternehmen in Deutschland müssen Entscheidungen treffen, die Betrieb, Datenschutz und Nutzungskomfort in Einklang bringen. Klare Richtlinien erleichtern den Alltag für IT-Teams und Mitarbeitende.

BYOD vs Unternehmensgeräte

Bei BYOD vs Unternehmensgeräte stehen Kosten, Kontrolle und Anwenderzufriedenheit im Fokus. Bring-Your-Own-Device erhöht die Akzeptanz und verteilt Kosten auf Mitarbeitende. Zugleich entsteht ein Mehr an Aufwand für Datenschutz und Support. Unternehmensgeräte ermöglichen standardisierte Security-Profile, Garantieleistungen und einfacheres Patch-Management.

In Deutschland verlangt die Trennung von privater und geschäftlicher Nutzung klare Regeln. Arbeitgeber sollten Nutzungsvereinbarungen, datenschutzkonforme Logs und Supportprozesse definieren.

Mobile Device Management (MDM) und MAM

Mobile Device Management Deutschland umfasst Inventarisierung, Remote-Wipe und Richtlinienverteilung. Bekannte Lösungen wie Microsoft Intune oder VMware Workspace ONE bieten zentrale Steuerung für Endgeräte.

MAM ergänzt MDM durch App-Containerisierung und gezielte App-Richtlinien. Diese Kombination schützt Firmendaten, ohne die private Nutzung zu stark einzuschränken. Empfohlen werden regelmäßige Updates, Patch-Management und verschlüsselte Container für sensible Anwendungen.

Performance-Optimierung und Hardwareempfehlungen

Performance-Optimierung IT beginnt bei der Auswahl passender Hardware und endet beim Monitoring. Business-Notebooks von Lenovo ThinkPad, HP EliteBook und Dell Latitude erfüllen häufig Unternehmensanforderungen.

Für Homeoffice sind Akku-Laufzeit, VPN-Performance und moderne WLAN-Standards wie Wi‑Fi 6 wichtig. Dockingfähige Lösungen erleichtern den Wechsel zwischen Arbeitsplatz und Homeoffice.

Monitoring-Tools messen Endgeräte-Performance und Netzwerkauslastung. So lassen sich Engpässe früh erkennen und gezielt optimieren.

  • Prüfen Sie Vor- und Nachteile bei BYOD vs Unternehmensgeräte und legen Sie klare Policies fest.
  • Setzen Sie Mobile Device Management Deutschland ein und kombinieren Sie MAM für App-Sicherheit.
  • Folgen Sie Hardware Homeoffice Empfehlungen: Business-Notebooks, lange Akkulaufzeit, Wi‑Fi 6 und Docking.

Produktivitäts- und Projektmanagement-Software als Support für flexible Arbeitsmodelle

Produktivitätssoftware hybride Arbeit trägt entscheidend zur Koordination und Transparenz in verteilten Teams bei. Tools wie Asana Trello Jira helfen, Asynchronität zu managen, Verantwortlichkeiten klar zu definieren und Fortschritte nachzuverfolgen. Das reduziert Abstimmungsaufwand und schafft verlässliche Abläufe, auch wenn Teammitglieder im Homeoffice oder an entfernten Standorten arbeiten.

Bei der Auswahl von Projektmanagement Tools zählt die Balance aus Funktionalität und Bedienbarkeit. Asana punktet mit Aufgabenverwaltung und Reporting, Trello mit visuellen Boards und einfacher Bedienung, Jira mit ausgefeilten Workflows für IT-Entwicklung. Monday.com bietet breite Automatisierungen und Integrationen. Für Marketing-Teams, IT-Entwicklung und Service-Teams empfiehlt sich ein Vergleich nach Boards, Abhängigkeiten, APIs und Integrationsfähigkeit mit Kalendern und Kommunikationsplattformen.

Funktionen wie Aufgabenverteilung, Deadlines, Abhängigkeiten, Zeiterfassung Homeoffice, Dashboards und Templates unterstützen flexible Arbeit praktisch. Automatisierungen beschleunigen Routine, während APIs individuelle Anpassungen ermöglichen. Messen lassen sich Erfolge über KPIs wie Durchlaufzeit, Erledigungsquote, Team-Auslastung und Kundenzufriedenheit.

Für die Einführung sind Pilotprojekte, Bedarfsanalyse und Schulungen zentral. HR und IT sollten eingebunden und DSGVO-Aspekte bei Aufbewahrung und Datenschutz beachtet werden. Ein schrittweiser Rollout mit regelmäßigen Reviews sorgt dafür, dass Agile Tools Remote Teams langfristig wirklich unterstützen und kontinuierlich verbessert werden.

FAQ

Wie unterstützen IT-Lösungen flexible Arbeitsmodelle?

IT-Lösungen ermöglichen Orts-, Zeit- und Rollenflexibilität durch Cloud-Services, Collaboration-Tools und zentrale Verwaltung. Sie steigern Produktivität, verbessern Mitarbeiterzufriedenheit und reduzieren Kosten wie Büroflächen. Für deutsche Unternehmen sind DSGVO-Konformität und Arbeitsschutz im Homeoffice zentrale Aspekte. Entscheider sollten Skalierbarkeit, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Total Cost of Ownership prüfen.

Was versteht man genau unter Remote Work, Homeoffice und hybriden Modellen?

Remote Work bezeichnet dauerhaftes Arbeiten außerhalb des Unternehmensstandorts, Homeoffice ist eine Form davon, meist vom privaten Wohnort aus. Hybride Modelle kombinieren Büro- und Fernarbeit je nach Rolle und Bedarf. IT-Plattformen erlauben die notwendige Vernetzung, Kommunikation und das Management verteilter Arbeitsteams.

Welche Technologie-Bereiche sind für hybride Teams besonders wichtig?

Zentrale Bereiche sind Cloud-Plattformen, Collaboration-Tools, Security (Identity & Access Management), Infrastruktur, Endgeräte und Projektmanagement-Software. Zusammen ermöglichen diese Bereiche Echtzeit-Zusammenarbeit, sichere Zugriffssteuerung, Automatisierung und Monitoring.

Wie unterscheiden sich Microsoft 365 und Google Workspace für kollaboratives Arbeiten?

Microsoft 365 punktet mit tiefen Integrationen in Teams, SharePoint und OneDrive sowie starken Enterprise-Funktionen. Google Workspace bietet schlanke, webzentrierte Tools wie Drive, Docs und Meet mit einfacher Collaboration. Beide Anbieter bieten Versionierung, Rechteverwaltung und EU-Rechenzentrumsoptionen; die Wahl hängt von Integrationsbedarf, Budget und DSGVO-Strategie ab. Alternativen wie Dropbox Business oder Box sind bei spezifischen Storage- und Compliance-Anforderungen relevant.

Welche Funktionen sind bei Collaboration-Tools besonders relevant?

Echtzeit-Dokumentbearbeitung, Kommentarfunktionen, Versionierung, Wiederherstellung, granulare Rechteverwaltung und Audit-Logs sind zentral. Wichtige Anforderungen sind außerdem Offline-Funktionalität, Integrationen mit Kalendern/Projekttools und klare Freigabemodelle für interne und externe Zusammenarbeit.

Welche Bandbreite und Verfügbarkeit sind für reibungslose Zusammenarbeit nötig?

Für flüssige Meetings und Echtzeit-Collaboration empfiehlt sich mindestens 5–10 Mbit/s Upload pro Teilnehmer für Video. Geringe Latenz ist wichtig, ebenso redundante Verbindungen, lokale CDN-Nutzung und EU-Rechenzentren für Performance und Datenschutz. SLAs und Hochverfügbarkeitskonzepte minimieren Ausfallzeiten.

Wann ist ein VPN ausreichend und wann sollte man Zero Trust einsetzen?

VPNs sind bewährt für einfachen Remote-Zugang zu internen Netzen, bergen aber Risiken wie laterale Bewegung bei Kompromittierung und Skalierbarkeitsengpässe. Zero-Trust-Modelle bieten kontextbasierte, granulare Zugriffssteuerung und reduzieren Risiken, erfordern jedoch komplexere Implementierung und Integration. Große Unternehmen und stark regulierte Branchen profitieren oft stärker von Zero Trust.

Welche Rolle spielen Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Single Sign-On (SSO)?

MFA erhöht die Kontosicherheit deutlich—TOTP-Apps, Hardware-Token oder Push-Authentifizierung sind gängige Optionen. SSO verbessert die Nutzerfreundlichkeit und unterstützt Compliance, da Nutzer weniger Anmeldedaten verwalten müssen. Identity-Provider wie Microsoft Entra ID (Azure AD), Okta oder Google Identity sind verbreitete Lösungen.

Wie implementiert man Zugriffskontrollen und Rollenmanagement sinnvoll?

Grundprinzipien sind Least Privilege, rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC) und bei Bedarf attributbasierte Zugriffskontrolle (ABAC). Regelmäßige Zugriffüberprüfungen, Audit-Logs sowie standardisierte Onboarding-/Offboarding-Prozesse reduzieren Risiken und stellen Compliance sicher.

Welche Meeting-Tools sind für Audio, Video und Chat empfehlenswert?

Microsoft Teams, Zoom, Google Meet und Slack bieten solide Audio-/Videoqualität, Bildschirmfreigabe, Breakout-Räume und Aufzeichnungsfunktionen. Die Wahl hängt von Integrationsbedarf, Datenschutzanforderungen und Endgerätequalität ab. Gute Kameras, Mikrofone und stabile Internetverbindungen sind ebenso wichtig.

Wie verbessert man die Meeting-Kultur in verteilten Teams?

Kürzere, fokussierte Meetings mit klarer Agenda, Rollenverteilung (Moderator, Timekeeper) und asynchronen Alternativen reduzieren Meeting-Overhead. Techniken wie aktive Moderation, Kamera-Policy, Umfragen und strukturierte Meeting-Notizen fördern Inklusion und Effizienz.

Soll das Unternehmen BYOD oder Unternehmensgeräte einsetzen?

BYOD erhöht Akzeptanz und spart Kosten, bringt aber Datenschutz- und Support-Herausforderungen. Unternehmensgeräte erlauben bessere Kontrolle, Standardisierung und Service. Rechtliche Aspekte in Deutschland verlangen klare Trennung von privater und geschäftlicher Nutzung und DSGVO-konforme Maßnahmen.

Was leisten MDM- und MAM-Lösungen und welche Anbieter sind relevant?

MDM/MAM-Lösungen wie Microsoft Intune, VMware Workspace ONE oder MobileIron bieten Remote-Wipe, Inventarisierung, Richtlinienverteilung und App-Containerisierung. Eine Kombination aus MDM und MAM erlaubt granulare Kontrolle über Geräte und Apps, schützt Unternehmensdaten und erleichtert Patch-Management.

Welche Hardware empfiehlt sich für hybride Arbeitsplätze?

Business-Notebooks von Lenovo ThinkPad, HP EliteBook oder Dell Latitude sind bewährt. Wichtige Kriterien sind Akkulaufzeit, VPN-Performance, Wi‑Fi-6-Unterstützung und Dockingfähigkeit. Monitoring-Tools helfen bei der Performance-Messung und rechtzeitigen Hardwareplanung.

Welche Projektmanagement-Tools unterstützen verteilte Teams am besten?

Asana, Trello, Jira und Monday.com sind verbreitet. Sie bieten Aufgabenverwaltung, Boards, Workflows, Reporting und Automatisierungen. Die Auswahl richtet sich nach Workflows, Integrationsbedarf mit Communication- und Calendar-Tools sowie Anforderungen an Reporting und Datenschutz.

Welche KPIs eignen sich zur Messung des Erfolgs flexibler Arbeitsmodelle?

Sinnvolle KPIs sind Durchlaufzeit von Aufgaben, Erledigungsquote, Team-Auslastung, Mitarbeiterzufriedenheit und Kundenzufriedenheit. Technische KPIs wie Systemverfügbarkeit, Latenz und Support-Tickets runden das Bild ab. Pilotprojekte mit klaren Messgrößen und schrittweiser Rollout empfehlen sich.

Wie läuft eine erfolgreiche Einführung neuer IT-Tools in Unternehmen ab?

Empfohlen wird eine Bedarfsanalyse, Auswahl einer Pilotgruppe, Schulungen und begleitendes Change Management. IT und HR sollten eng zusammenarbeiten. Regelmäßige Reviews und Anpassungen nach Nutzerfeedback sichern die Akzeptanz und den langfristigen Erfolg.

Wie kann Datenschutz und DSGVO-Konformität im hybriden Arbeiten sichergestellt werden?

Maßnahmen umfassen EU-Rechenzentrumsstandorte, Verschlüsselung, Zugriffskontrollen, DSGVO-konforme Auftragsverarbeitung und transparente Richtlinien für Mitarbeiter. Regelmäßige Audits, Data Loss Prevention (DLP) und Schulungen stärken Compliance.

Welche Kostenfaktoren sollten Entscheider beachten?

Wichtige Faktoren sind Lizenzen, Betrieb (Cloud- vs. On-Premises), Endgeräte, Support, Trainings und mögliche Einsparungen bei Büroflächen. Total Cost of Ownership sollte über mehrere Jahre gerechnet werden. Skalierbarkeit und Integrationsaufwand beeinflussen die langfristigen Kosten.
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