Warum spielt ausreichendes Trinken eine große Rolle?

Warum spielt ausreichendes Trinken eine große Rolle?

Inhaltsangabe

Ausreichendes Trinken ist ein Schlüssel für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Die richtige Flüssigkeitszufuhr beeinflusst Konzentration im Beruf, Ausdauer beim Sport und die Regulation der Körpertemperatur – gerade in deutschen Städten mit wechselndem Klima und während heißer Sommerphasen.

Für viele Menschen in Deutschland – Pendler, Büromitarbeiter und Freizeitathleten – ist der individuelle Wasserbedarf unterschiedlich. Hydration hilft, Müdigkeit zu reduzieren und unterstützt Stoffwechselprozesse. Wer auf ausreichendes Trinken achtet, schützt Nieren und fördert die Regeneration nach Belastung.

Die folgenden Abschnitte stützen sich auf Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), aktuelle Studien zum Flüssigkeitshaushalt und unabhängige Produkttests. So wird die bevorstehende Produktbewertung von Trinkflaschen und -systemen vor dem Hintergrund praktischer Lösungen für regelmäßige Flüssigkeitszufuhr eingeordnet.

Warum spielt ausreichendes Trinken eine große Rolle?

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für viele Körperfunktionen. Wer ausreichend trinkt, unterstützt Temperaturregulation, Nährstofftransport und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten.

Definition von ausreichendem Trinken

Unter Definition ausreichendes Trinken versteht man die Menge an Flüssigkeit, die nötig ist, damit Körperfunktionen normal arbeiten. Dazu zählen Getränke und wasserreiche Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Suppen.

Es besteht ein Unterschied zwischen Durststillung und optimaler Hydration. Durst signalisiert bereits beginnenden Flüssigkeitsmangel.

Wissenschaftliche Grundlagen: Wasserhaushalt im Körper

Der Wasserhaushalt verteilt sich auf Zellen, Blutplasma und interstitielle Räume. Wasser ist Träger für Nährstoffe und beteiligt an chemischen Reaktionen.

Der Körper regelt den Wasserhaushalt über Osmoregulation und Hormone wie ADH sowie das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System. Flüssigkeitsverluste entstehen durch Schwitzen, Atmung, Urin und Stuhl. Ihre Höhe schwankt je nach Aktivität und Umgebungstemperatur.

Forschungsergebnisse und Empfehlungen von Gremien wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zeigen, dass ausreichende Zufuhr Nierenfunktion, Kreislauf und Stoffwechsel stützt.

Empfohlene Flüssigkeitsmengen für verschiedene Zielgruppen

Der allgemeine Richtwert für Erwachsene liegt bei circa 1,5–2 Litern zusätzlich zu wasserreichen Lebensmitteln. Der individuelle Flüssigkeitsbedarf weicht je nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand ab.

  • Schwangere und stillende Frauen: erhöhter Bedarf durch Mehrbedarf und Milchproduktion.
  • Ältere Menschen: vermindertes Durstgefühl erfordert bewusste Trinkgewohnheiten.
  • Kinder: höherer Bedarf pro Körpergewicht; altersgerechte Portionsgrößen beachten.
  • Sportler: je nach Intensität und Dauer deutlich höhere Zufuhr nötig.

Konkrete Richtwerte orientieren sich an DGE Empfehlungen und Lehrmeinungen. Bei Hitze, Krankheit oder starker Belastung sind Anpassungen der Mengen sinnvoll.

Zur Orientierung helfen Tabellen mit empfohlenen Flüssigkeitsmengen Kinder Senioren Sportler, die individuelle Anpassungen anhand von Körpergewicht, Aktivitätslevel und Umgebungstemperatur ermöglichen.

Gesundheitliche Vorteile von ausreichender Flüssigkeitszufuhr

Ausreichend trinken unterstützt viele Körperfunktionen. Kurze Erläuterungen zeigen, wie Wasser das Wohlbefinden stärkt und alltägliche Prozesse optimiert.

Förderung der Nierenfunktion und Entgiftung

Wasser wirkt als zentrales Transportmedium für Stoffwechselendprodukte. Es fördert die Filtration in den Nieren und reduziert das Risiko für Nierensteine.

Studien weisen darauf hin, dass eine gute Flüssigkeitszufuhr die Häufigkeit von Harnwegsinfekten senken kann. Wer Medikamente einnimmt, profitiert von ausreichender Hydration zur Unterstützung von Leber und Nieren bei der Entgiftung.

Unterstützung von Stoffwechsel und Verdauung

Wasser ist notwendig für Enzymaktivität und den Nährstofftransport. Es erleichtert die normale Peristaltik und beugt Verstopfung vor.

Gute Hydration fördert den Stoffwechsel und unterstützt den Energieumsatz im Alltag. Trinken kann das Sättigungsgefühl beeinflussen und so beim Gewicht halten helfen.

Auswirkungen auf Hautbild und Regeneration

Hydration beeinflusst Hautelastizität und Zellregeneration. Ausreichend Flüssigkeit unterstützt die Wundheilung und trägt zu einem ausgeglicheneren Hautbild bei.

Bei sportlicher Belastung fördert Flüssigkeitszufuhr die Regeneration. Sie reduziert Muskelkrämpfe und verbessert den Nährstofftransport in der Muskulatur.

  • Nierenfunktion: Vermehrte Filtration und geringere Kristallbildung.
  • Verdauung: Verbesserte Peristaltik und Nährstoffaufnahme.
  • Hautbild & Regeneration: Mehr Elastizität, bessere Erholung nach Belastung.

Wie sich Dehydration bemerkbar macht: Symptome und Risiken

Dehydration zeigt sich oft zuerst durch leichte, gut erkennbare Signale. Wer diese Frühzeichen kennt, kann rasch Gegenmaßnahmen ergreifen und schwerere Probleme vermeiden. Im folgenden Abschnitt werden typische Symptome und betroffene Gruppen kurz beschrieben.

Frühe Anzeichen von Flüssigkeitsmangel

Zu den häufigsten Flüssigkeitsmangel Anzeichen zählen Durst, trockener Mund und dunkler Urin. Betroffene bemerken oft weniger Urinmenge, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Schwindel und Konzentrationsschwierigkeiten treten besonders bei älteren Menschen und nach sportlicher Belastung auf. Ein einfacher Urinfarbtest gibt schnellen Aufschluss: hellgelb deutet auf ausreichende Hydration hin, dunkelgelb auf möglichen Mangel.

Langfristige gesundheitliche Folgen bei chronischer Dehydration

Unbehandelte, anhaltende Dehydration kann ernste chronische Dehydration Folgen haben. Dazu gehören ein erhöhtes Risiko für Harnwegsinfekte und Nierensteine.

Bei Risikopersonen steigt die Gefahr einer chronischen Niereninsuffizienz. Langfristig leiden Betroffene häufiger unter Müdigkeit, reduzierter Leistungsfähigkeit und Einschränkungen der kognitiven Funktion.

Auch Hautbild und Stoffwechsel können sich verschlechtern, was die Lebensqualität nachhaltig mindert.

Risikogruppen: Senioren, Kinder und Sportler

Risikogruppen Hydration erfordert besondere Aufmerksamkeit. Senioren trinken oft weniger, weil das Durstgefühl vermindert ist. Zudem kann reduzierte Nierenfunktion und Polymedikation das Risiko erhöhen.

Kinder haben pro Kilogramm Körpergewicht einen höheren Wasserbedarf. Bei Fieber oder Durchfall droht schnelle Austrocknung, deshalb müssen Eltern aktiv auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Sportler verlieren große Mengen Wasser und Elektrolyte durch Schwitzen. Vor, während und nach dem Training ist ein gezielter Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich wichtig, um Hitzeerschöpfung und Hitzschlag zu vermeiden.

Praktische Tipps: So integriert man regelmäßiges Trinken im Alltag

Regelmäßiges Trinken bleibt leicht, wenn es in kleine Gewohnheiten verankert wird. Kurze Routinen schaffen Sicherheit und helfen, Alltag Hydration zuverlässig umzusetzen. Ein sichtbarer Trinkplan verhindert, dass lange Phasen ohne Flüssigkeit entstehen.

Einfache Routinen und Erinnerungen

Ein Glas Wasser nach dem Aufstehen setzt einen guten Start. Kleine Trinkpausen alle 60–90 Minuten halten den Flüssigkeitshaushalt stabil. Vor jeder Mahlzeit 250–300 ml zu trinken, ist eine praktikable Faustregel.

Technische Trink-Erinnerungen unterstützen das Vorhaben. Apps wie Plant Nanny oder MyFitnessPal Erinnerungen und smarte Trinkflaschen erinnern dezent an die nächste Portion. Sichtbare Signale auf dem Schreibtisch oder markierte Messstriche an Flaschen erleichtern das Zieltragen.

Welche Getränke sind förderlich – Wasser, Tee, oder Sportgetränke?

Leitungswasser und Mineralwasser sind die beste Basis für Alltag Hydration. Sie sind kalorienfrei, günstig und ökologisch sinnvoll bei Mehrwegflaschen. Kräuter- und Früchtetees bieten Geschmack ohne Koffein und fügen Flüssigkeit hinzu.

Kaffee und grüner Tee enthalten Koffein, zählen bei moderatem Konsum zur Bilanz. Bei intensiver Belastung sind Sportgetränke nützlich, weil sie Elektrolyte ersetzen können. Auf Zucker- und Kaloriengehalt achten, wenn welches Getränk ausgewählt wird.

Stark zuckerhaltige Softdrinks und Energy-Drinks sollten begrenzt werden. Sie liefern viele Kalorien und wenig Nutzen für die Hydration.

Trinkverhalten bei Arbeit, Reisen und Sport

Im Büro hilft Ritualisierung: Flasche stets griffbereit, lieber viele kleine Schlucke als seltene große Mengen. Das reduziert Müdigkeit und fördert die Konzentration.

Bei Reisen ist regelmäßiges Trinken wichtig. Klimaanlagen in Flugzeugen und Autos trocknen die Luft. Häufigere, kleine Mengen verbessern die Reise Hydration und beugen Kopfschmerz vor.

Beim Sport gilt Anpassung: 400–600 ml in den 2–3 Stunden vor dem Training sind sinnvoll. Während langer Belastung etwa 150–300 ml alle 15–20 Minuten trinken. Sportgetränke können bei starkem Schwitzen Elektrolyte liefern.

Ausreichendes Trinken und Produktbewertung: Trinkflaschen und -systeme

Wer Trinkflasche kaufen möchte, steht vor vielen Entscheidungen. Diese kurze Einführung erklärt, welche Kriterien wichtig sind, wie sich Materialien unterscheiden und welche Produkte zu welchen Bedürfnissen passen. So fällt die Wahl zur besten Trinkflasche leichter.

Kriterien zur Auswahl einer guten Trinkflasche

Material und Sicherheit spielen eine zentrale Rolle. Eine Flasche sollte lebensmittelecht und BPA-frei sein, geruchsfrei und geschmacksneutral bleiben. Die Dichtigkeit ist wichtig, damit Tasche und Rucksack geschützt bleiben.

Reinigungsfreundlichkeit entscheidet über Pflegeaufwand. Spülmaschinentauglichkeit und eine große Öffnung erleichtern die Reinigung und das Einfüllen von Eiswürfeln.

Isolationsfähigkeit beeinflusst Komfort. Doppelwandige Varianten halten Getränke länger kalt oder warm. Fassungsvermögen und Gewicht sollten zum Alltag passen; 500 ml bis 1 l sind meist ideal, für Touren 1–2 l.

Handhabung ist praktisch relevant. Tragegriff, Trinkverschluss wie Drehverschluss, Klappdeckel oder Strohhalm und Einhandbedienung erhöhen den Nutzen. Nachhaltigkeit zeigt sich in Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit und Wiederverwendbarkeit.

Vergleich: Glas, Edelstahl und BPA-freier Kunststoff

Glasflasche: Geschmacksneutral und komplett recyclebar. Optisch ansprechend, gut für Büro und Küche. Nachteilig sind Gewicht und Zerbrechlichkeit.

Edelstahlflasche: Eine Edelstahlflasche aus 18/8 ist robust und oft vakuumisoliert. Temperatur bleibt länger stabil. Kein Plastik im Trinkbereich macht sie für Sport und Outdoor attraktiv.

BPA-freier Kunststoff: Leicht und bruchsicher. Gute Qualität wie Tritan vermeidet Geschmacksprobleme. Diese Flaschen sind günstig und eignen sich für Kinder und bestimmte Sportarten.

Umweltaspekte: Mehrwegflaschen haben gegenüber Einwegplastik klare Vorteile. Lebensdauer und Recyclingfähigkeit beeinflussen die Gesamtbilanz.

Bewertung empfohlener Produkte für verschiedene Bedürfnisse

  • Büro/Alltag: Leichte, dichte 500–750 ml Flaschen. Beispiel: Glasflaschen mit Silikonhülle oder Tritan-Modelle von Kinto und SIGG. Pro: geschmacksneutral, optisch. Contra: Glas kann schwerer sein.
  • Sport/Outdoor: Robuste, isolierte Edelstahlflaschen wie Hydro Flask oder Klean Kanteen. Pro: hohe Isolationsfähigkeit und Haltbarkeit. Contra: höheres Gewicht, Preis.
  • Kinder: BPA-frei konstruierte, bruchsichere Flaschen von CamelBak Kids oder SIGG Kids. Pro: Auslaufschutz und geringes Gewicht. Contra: langfristig Geruchsbildung möglich.
  • Reisen/Komfort: Isolierflaschen mit großer Kapazität und Filteroptionen wie LifeStraw Go. Pro: sicher für unterwegs. Contra: höherer Pflegeaufwand.

Kurze Pro-/Contra-Bewertung hilft bei der Entscheidung für die beste Trinkflasche. Ein Blick in aktuelle Trinksysteme Test‑Berichte ergänzt die Praxis. Wer gezielt eine Trinkflasche kaufen will, sollte Material, Dichtigkeit und Handling abwägen.

Mythen und Missverständnisse rund ums Trinken

Viele Trinkmythen halten sich hartnäckig. Dieser Abschnitt räumt mit gängigen Irrtümern auf und erklärt, was wissenschaftlich plausibel ist. Leserinnen und Leser erhalten klare Hinweise, wie sie Alltagssituationen besser einschätzen.

Muss Kaffee als Flüssigkeitsquelle zählen?

Früher galt Kaffee als stark harntreibend. Neuere Studien zeigen, dass moderater Kaffeekonsum zu Kaffee Hydration beitragen kann. Wer zwei bis drei Tassen pro Tag trinkt, profitiert von der Flüssigkeitszufuhr, ohne dass eine starke Diurese einsetzt.

Bei Hitze oder intensivem Sport sollte man sich nicht allein auf Kaffee verlassen. In solchen Situationen sind Wasser oder Getränke mit Elektrolyten sinnvoller.

Ist mehr immer besser? Risiken von übermäßigem Trinken

Zu viel trinken ist nicht automatisch gesund. Eine extreme Wasseraufnahme ohne Elektrolyte kann zu Hyponatriämie führen. Das Blut verliert dann zu viel Natrium, was Übelkeit, Kopfschmerzen und schwere Symptome auslösen kann.

Ausdauersportler müssen ihre Trinkmenge an Schweißverlust und Dauer anpassen. Elektrolytgetränke oder salzhaltige Snacks helfen, das Gleichgewicht zu erhalten.

Häufige Irrtümer bei Durstempfinden und Flüssigkeitsbedarf

Viele Trink-Irrtümer drehen sich um das Durstgefühl. Durst signalisiert Bedarf, er tritt aber oft verzögert auf. Ältere Menschen spüren Durst seltener, weshalb regelmäßige Trinkroutinen sinnvoll sind.

Die feste Regel von „acht Gläsern“ passt nicht für alle. Körpergewicht, Klima und Aktivität verändern den Bedarf. Besser auf individuelle Signale wie Urinfarbe und Leistungsfähigkeit achten.

  • Praktischer Tipp: Kleine Flaschen über den Tag verteilt vermeiden extremes Trinken.
  • Bei langen Belastungen: Trinkplan mit Elektrolyten statt nur Wasser wählen.
  • Wer unsicher ist: Ärztlicher Rat klärt Risiken wie Hyponatriämie ab.

Integration in einen gesunden Lebensstil: Ernährung, Bewegung und Trinken

Hydration gehört zum gesunden Lebensstil Hydration wie Ernährung und Bewegung. Sie ist kein isoliertes Thema, sondern Teil eines Gesamtbilds. Wer Wasser als festen Bestandteil der Tagesroutine betrachtet, verbessert Wohlbefinden, Hautbild und Leistungsfähigkeit spürbar.

Bei Ernährung und Wasser zählen wasserreiche Lebensmittel neben Trinkwasser. Gurken, Tomaten, Wassermelone, Suppen und Joghurt liefern zusätzlich Flüssigkeit und Mineralstoffe. Zuckerhaltige Getränke sollten reduziert werden zugunsten von reinem Wasser und ungesüßten Tees.

Bewegung und Trinken erfordern Planung: Die Flüssigkeitsstrategie Alltag passt sich dem Training an. Ausdauereinheiten brauchen oft Elektrolyt-gestützte Lösungen, Krafttraining betont regelmäßige Flüssigkeitszufuhr vor und nach der Einheit. Isolierte Flaschen wie Hydro Flask sind praktisch beim Sport, Glasflaschen eignen sich im Büro.

Praktische Schritte sind einfach: eine geeignete Flasche anschaffen, ein sichtbares Tagesziel festlegen, Routinen und Erinnerungen einbauen und bei Bedarf Elektrolyte ergänzen. Kleine, konsistente Änderungen in der Flüssigkeitsstrategie Alltag führen schnell zu merkbaren Verbesserungen im Alltagsgefühl und in der Leistungsfähigkeit.

FAQ

Warum ist ausreichendes Trinken so wichtig für Gesundheit und Leistungsfähigkeit?

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zentral für Temperaturregulation, Nährstofftransport, Verdauung und die Nierenfunktion. Sie unterstützt den Stoffwechsel, die geistige Leistungsfähigkeit und die Regeneration nach Belastung. Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und Studien zur Hydration bestätigen den Zusammenhang zwischen regelmäßigem Trinken und reduziertem Risiko für Harnwegsinfekte, Nierensteine sowie Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.

Wie viel Flüssigkeit sollte ein Erwachsener ungefähr täglich zu sich nehmen?

Als grobe Orientierung gelten etwa 1,5–2 Liter zusätzliche Flüssigkeit pro Tag neben wasserreichen Lebensmitteln. Der tatsächliche Bedarf variiert jedoch nach Alter, Körpergewicht, Aktivitätsniveau, Klima und Gesundheitszustand. Schwangere, Stillende, Kinder, Senioren und Sportler benötigen oft mehr oder angepasste Mengen.

Zählt Kaffee oder Tee zur täglichen Flüssigkeitszufuhr?

Ja. Bei moderatem Konsum tragen Kaffee und schwarzer/grüner Tee zur Flüssigkeitszufuhr bei, da ihre diuretische Wirkung geringer ist als lange angenommen. Dennoch sollten sie nicht die einzige Quelle sein, besonders bei Hitze oder Sport. Kräuter- und Früchtetees sind gute koffeinfreie Alternativen.

Welche ersten Symptome deuten auf Dehydration hin?

Frühe Anzeichen sind Durst, trockener Mund, dunkler Urin, verminderte Urinmenge, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Ein einfacher Indikator ist die Urinfarbe: hellgelb gilt als gut hydriert, dunkelgelb als Warnsignal.

Wann sind Sportgetränke sinnvoll und wann nicht?

Elektrolyt- oder Sportgetränke sind bei intensiver, langandauernder Belastung und starkem Schwitzen sinnvoll, weil sie Salz- und Mineralverluste ausgleichen. Bei normaler Alltagsaktivität sind Wasser oder ungesüßte Tees meist ausreichend. Auf Zucker- und Kaloriengehalt achten.

Welche Trinkflasche eignet sich am besten für den Alltag?

Für Büro und Alltag sind 500–750 ml-Flaschen praktisch — Glas mit Silikonhülle oder hochwertige Tritan-Modelle sind geschmacksneutral und pflegeleicht. Für Pendeln und Outdoor-Aktivitäten sind vakuumisolierte Edelstahlflaschen (z. B. Hydro Flask, Klean Kanteen, SIGG) empfehlenswert. Für Kinder eignen sich leichte, bruchsichere BPA-freie Flaschen mit auslaufsicherem Verschluss.

Glas, Edelstahl oder BPA-freier Kunststoff — welches Material ist nachhaltiger?

Nachhaltigkeit hängt von Lebensdauer und Nutzung ab. Edelstahl ist sehr langlebig und gut recycelbar, Glas ist vollständig recyclebar, aber zerbrechlich. BPA-freier Kunststoff (z. B. Tritan) ist leicht und bruchsicher, hat allerdings eine begrenztere Lebensdauer. Mehrwegflaschen aller hochwertigen Materialien sind ökologisch vorteilhafter als Einwegplastik.

Kann zu viel Trinken schädlich sein?

Ja. Extrem hohe Wasserzufuhr ohne Elektrolytausgleich kann zu einer Hyponatriämie führen, die Übelkeit, Kopfschmerzen, Verwirrung oder im Extremfall Krampfanfälle und lebensbedrohliche Zustände verursacht. Besonders Ausdauersportler sollten Elektrolyte ergänzen und individuelle Strategien beachten.

Wie lässt sich regelmäßiges Trinken praktisch in den Alltag integrieren?

Einfache Routinen helfen: ein Glas Wasser nach dem Aufstehen, 250–300 ml vor jeder Mahlzeit, Trinkpausen alle 60–90 Minuten. Technische Hilfen wie Apps (z. B. Plant Nanny), smarte Trinkflaschen oder sichtbare Flaschen auf dem Schreibtisch unterstützen die Gewohnheitsbildung. Markierte Messstriche an der Flasche machen Tagesziele sichtbar.

Welche Bevölkerungsgruppen müssen besonders auf ihre Flüssigkeitszufuhr achten?

Senioren (vermindertes Durstgefühl, verminderte Nierenfunktion), Kinder (höherer Bedarf pro Kilogramm Körpergewicht) und Sportler (hoher Schwitzverlust) sind besonders gefährdet. Auch Menschen mit bestimmten Erkrankungen oder bei Medikamenteneinnahme benötigen individuelle Beratung.

Welche Rolle spielen wasserreiche Lebensmittel in der Hydration?

Obst und Gemüse wie Gurken, Tomaten, Wassermelone sowie Suppen und Joghurt liefern einen relevanten Anteil der täglichen Flüssigkeit und erleichtern die Hydration. Sie ergänzen Getränke, sollten aber nicht die einzige Quelle sein, wenn der Flüssigkeitsbedarf erhöht ist.

Gibt es verlässliche Methoden, um den individuellen Flüssigkeitsbedarf zu prüfen?

Neben Richtwerten sind praktische Indikatoren hilfreich: Urinfarbe, Durstempfinden, körperliche Leistungsfähigkeit und Gewichtsschwankungen vor und nach dem Training. Bei Unsicherheit, Erkrankungen oder speziellen Bedürfnissen ist eine Beratung durch Ärztinnen, Ernährungsfachkräfte oder Sportwissenschaftler empfehlenswert.

Welche Trinkgewohnheiten sind bei Reisen und auf Flugreisen sinnvoll?

Auf Reisen sind häufige kleine Getränke hilfreich, da Klimaanlagen und Kabinenluft austrocknen. Bei Flugreisen erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf; regelmäßiges Trinken und Vermeiden von zu viel Alkohol sind ratsam. Für Outdoor-Reisen können Filterflaschen wie LifeStraw Go sinnvoll sein.

Wie beeinflusst Hydration Hautbild und Regeneration?

Gute Hydration unterstützt Hautelastizität, Zellregeneration und Wundheilung sowie die muskuläre Erholung nach Belastung. Sie ist jedoch nur ein Faktor — Ernährung, Schlaf und Hautpflege spielen ebenfalls eine große Rolle. Studien zeigen positive, aber begrenzte Effekte allein durch mehr Flüssigkeitszufuhr.
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